Der Narr war schon immer das Salz dieser Welt - Aschermittwoch in der LESE

(de) Der Narr, ein Weiser? Mit dieser höchst interessanten Frage beschäftigte sich Lesefreund Geert Müller-Gerber jetzt beim traditionellen Fischessen der LESE am Aschermittwoch in der Godesberger Stadthalle. Vor einem kleinen, aber illustren Kreis von Lesemitgliedern schlug er einen launigen Bogen von eben dieser Frage über den Brauch des Geldbörsewaschens -natürlich nur am Aschermittwoch - über die Panama-Papiere und Bitcoins bis hin zur Lösung der Finanzprobleme der Stadt Bonn. Da es dem Verfasser dieser Zeilen jedoch wohl kaum gelingen würde, die vielen Pointen dieser Ansprache würdig wiederzugeben, verweisen wir auf den gesamten Text, der auf unserer Website im Wortlaut wiedergegeben ist.

 

Für den Vorstand hatte zuvor Dietrich Engel die Mitglieder und ihre Begleitung begrüßt und dabei die Frage gestellt, inwieweit die LESE dem Karneval enger verbunden sei. In den Annalen gäbe es darüber jedoch keine verbindlichen Auskünfte. Es sei nur bekannt, dass Ende des 19. Jahrhunderts das Gesellschaftsgebäude der LESE Schauplatz vieler großer Karnevals-Veranstaltungen gewesen sei, die mit großem Aufwand hinsichtlich der Durchführung und Ausschmückung des Saales als auch bei der Auswahl der Kostüme durchgeführt worden seien.

 

Nach viel Beifall für die ergötzliche “Diner Speach“ wurde dann auch der zweite Anspruch an die Veranstaltung, nämlich der lebhafte Gedankenaustausch in harmonischer Runde, erfüllt. Wie in der Einladung angekündigt, wurde der Übergang von der fröhlichen Karnevalszeit in die Fastenzeit deutlich erleichtert.

 

Schließlich soll nicht unerwähnt bleiben, dass auch die kredenzten Fischgerichte der Stadthallen-Gastronomie äußerst mundeten.

 

Fazit der Gäste: „Wer nicht an diesem Abend dabei gewesen ist, hat einiges versäumt.“