Beeindruckende Eifelblicke - die Aprilwanderung

Das herrliche, sonnige Frühlingswetter sorgte dafür, dass sich 21 Wanderfreunde wohlgestimmt auf die April-LESE-Wanderung begeben konnten. Ausgangspunkt war das zur Verbandsgemeinde Altenahr gehörende Örtchen Berg. Schon nach wenigen Minuten wurden die Wanderer auf einer kleinen Anhöhe mit einem Blick auf das Siebengebirge überrascht.

Auf bequemen Wegen vorbei an einem idyllisch am Waldrand gelegenen Teich inmitten des ersten zarten Frühlingsgrüns erreichten wir den "Aussichtsbalkon" von Todenfeld. Im Süden ragte die Hohe Acht aus den zahlreichen Eifelhöhen heraus, nach Osten ging der Blick über die Grafschaft hinweg zu den Ausläufern des Siebengebirges und den ersten Höhen des Westerwalds und nach Norden öffnete sich ein schmales Sichtfenster in Richtung Köln/Bonner Bucht. Während der anschließenden Apfelpause untersuchten einige Unentwegte die nahe gelegenen Eisensteine, Zeugnisse des einstigen - allerdings wenig ergiebigen - Eisenerzabbaus in der Rheinbacher Gegend.

Auf abwechslungsreichen Wegen durch eine kleine Schlucht und auch durch Feld und Flur erreichten wir Hilberath, deren kleine St. Martinskirche 1050 erbaut, 1701 erweitert und barockisiert heute die älteste bespielbare Orgel im Rheinland beherbergt. 

Für einige Wanderfreunde stand sodann auf dem Parkplatz "Tor zur Eifel" ein PKW bereit, der ihnen einen längeren Anstieg zum Ausgangspunkt ersparte, während der Rest der Gruppe nach einer guten halben Stunde auch das Ziel in Berg erreichte. Das gastfreundliche Restaurant "Vischeltal" bot den passenden Rahmen für einen fröhlichen Ausklang bei Speis und Trank und dem obligatorischen Limerick von Lesefreund Heinz Contzen:

Die Lese zu Dellmans Debüt, sie wandert bei Berg in der Früh auf bildschönen Wegen dem Frühling entgegen; so lohnen sich Aufwand und Müh.

Text: Dellmann Foto: Busse