Kalendervorschau November 2020

November 2020

1

So

Allerheiligen

2

Mo

 

 

3

Di

Juniorentisch 19:00 Uhr – fällt aus / Mitgliederversammlung 18:00 Uhr im großen Saal der ev. Kirche

4

Mi

 

5

Do

 

6

Fr

 

7

Sa

Wandern – Treffen 09:30 Uhr am Parkplatz der Schwarzrheindorfer Doppelkirche

8

So

 

9

Mo

Singekreis 18:00 Uhr – fällt aus

 

10

Di

Tisch 99 18:00 Uhr

11

Mi

 

12

Do

Neuer Tisch 18:30 Uhr

13

Fr

Damentisch 16:00 Uhr

14

Sa

 

15

So

 

16

Mo

Literaturkreis 18:00 Uhr

 

17

Di

Lese im Gespräch 18:00 Uhr

18

Mi

 

19

Do

 

20

Fr

Bridge 14:45 Uhr

21

Sa

 

22

So

 

23

Mo

 

 

24

Di

 

25

Mi

Mittwochstisch 18:00 Uhr – fällt aus

26

Do

Pirandello Tisch 19:00 Uhr

 

27

Fr

Schach 16:00 Uhr

28

Sa

 

29

So

 

30

Mo

 

 

 

Der Vorsitzende zur neuesten CORONA - Entwicklung

 

 

Bonn, den 19. 10.2020

 

 

Liebe LESE-Freundinnen und –Freunde,

 

gemäß der seit dem 14. Oktober 2020 geltenden NRW-Corona-Schutzverordnung sind LESE-Tischtreffen und ähnliche Veranstaltungen nach wie vor gestattet. Es gibt jedoch deutliche Hinweise von berufener Seite, diesen Spielraum nicht voll auszunutzen.

 

Der Vorstand empfiehlt daher nach eingehender Diskussion, in Anbetracht des Allzeithochs der Corona-Fallzahlen, Tischtreffen und ähnliche Veranstaltungen abzusagen. Dies gilt zunächst bis Ende Oktober 2020, um Risiken zu minimieren. Gerade bei Tischtreffen sitzt man vergleichsweise eng und trägt meist keinen Mund/Nasen-Schutz. Die meisten Leiter derartiger Kreise haben in Absprache mit dem Vorstand bereits von sich aus ihre Oktobertreffen abgesagt.

 

Angesichts der guten Erfahrungen mit der Durchführung der Veranstaltung mit Frau Kessel planen wir weiterhin den Vortrag mit Herrn Kerkhoff am 27. Oktober stattfinden zu lassen. Mit Hilfe unserer Hygiene-Beauftragten Frau Pfletschinger ist es gelungen, den damaligen Konzert-Abend reibungslos durchzuführen. Bitte teilen Sie – falls noch nicht geschehen - umgehend mit, ob Sie beabsichtigen, am Vortrag von Herrn Kerkhoff teilzunehmen.

 

Sollte ein Tischvorsitzender oder Leiter von LESE-Gruppierungen dieser Empfehlung nicht folgen wollen, so ist eine Liste der Teilnehmer nebst Sitzplan anzulegen, damit allfällige Kontakt-Personen später leichter ermittelt werden können.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Spindler

Rheinisches Lesefest "Käp'tn Book" trotzt CORONA - LESE zum 10. Mal als Sponsor

(KS/ WM/de) Auch CORONA konnte es zum Glück nicht verhindern: Das weit über Bonns Grenzen hinaus bekannte Rheinische Lesefest „Käp‘tn Book“ fand auch in diesem Jahr unter der großartigen Organisation des Bonner Kulturamts in vielen Schulen, Büchereien oder auch Kindergärten statt.

 

Mit dabei wie seit vielen Jahren auch die Lese- und Erholungsgesellschaft von 1787. Zum 10.Mal unterstützte sie das Fest durch Organisation bei zwei Lesungen und übernahm die Honorare der vortragenden Jugendbuchautoren – ganz im Sinne des Auftrags ihrer Satzung.

 

In Wesseling waren 57 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 und 7 der Albert-Einstein-Realschule gemeinsam mit ihrer Lehrerin Claudia Röttgen zum wiederholten Male interessierte Teilnehmer an der Autorenlesung. Im großen Saal des Rheinforums der Stadt Wesseling versammelten sich die Schuüler und Schülerinnen in coronabedingten Abständen.

 

 

Die Autorin Kathrin Schrocke las aus ihrem Buch „Freak City“. Es ist die Geschichte des 16-jährigen Jungen Mika und der blondgelockten hübschen Lea. Schnell bemerkt Mika, dass das Mädchen, das er in dem Jugendtreff „Freak City“ antrifft, sich anders verhält. Lea ist taub. Dies nimmt Mika zum Anlass, Gehörlosen Sprache zu lernen.

 

Darauf aufbauend führte Kathrin Schrocke mit ihren Zuhörern einen Dialog nicht nur über Gebärdensprache, sondern über Inklusion in verschiedener Ausprägung und die Möglichkeiten, besondere Formen der Kommunikation bei Behinderung der Sinnesorgane zu finden.

 

Die Fragen stellte die Autorin den Schülerinnen und Schülern in Quizform. Auf diese Weise wurde die Aufmerksamkeit gesteigert und eine Ausgangsbasis für weitergehende Erörterungen im Unterricht geschaffen.

 

Das Buch von Kathrin Schrocke „Freak City“ wurde bereits verfilmt.

 

Die zweite Lesung fand vor Schülern des Beethoven-Gymnasiums statt. Leider durfte hier nur eine Klasse teilnehmen, um eine (verbotene) Vermischung der Klassen zu vermeiden. So kam eine 9. Klasse begleitet vom Klassenlehrer, einer Referendarin und einer Studentin im Praktikum.

 

Der Autor, Christoph Scheuring, geboren 1957, hat in seinem Leben schon viel gesehen. Als Journalist für Der Spiegel, Stern, Die Zeit und andere hat er mit den Mächtigen am Tisch gesessen und mit den Machtlosen auf der Straße gelebt. Seine Leidenschaft gehört besonders den Jugendlichen in den Randgebieten unserer Gesellschaft. Als Autor von Jugendromanen schreibt er über das Leben, wo es ausfranst und brüchig wird. Und wo es manchmal wehtut, genauer hinzusehen.

 

 

Nach einer einführenden Lesung aus seinem Buch „Der Sturm“ beantwortete Scheuring Fragen der Zuhörer, las dann noch ein wenig und führte anschließend eine Diskussion mit der Klasse zum Thema Tierschutz (Buchthema). Die Klasse hat sehr interessiert zugehört und sich auch bei schwierigen Fragestellungen zu Wertigkeit von Leben etc. an der Diskussion beteiligt

 

Insgesamt waren beide Veranstaltungen ein voller Erfolg, so dass unsere LESE sich schon darauf freuen kann, auch im nächsten Jahr – dann zum 11. Mal – dabei zu sein.

Lesefreund Dr. Erhard Kling gestorben

Die Lese- und Erholungsgesellschaft und der Pirandello-Tisch

trauern um

Dr. Erhard Kling,

der am 7. Oktober 2020 im Alter von 82 Jahren verstorben ist.

Dr. Erhard Kling war seit 2008 in der LESE und gehörte dort dem Pirandello-Tisch an. Er war eine kenntnisreiche Persönlichkeit, die sich mit Engagement an der Arbeit der LESE, insbesondere am Pirandello-Tisch, beteiligt hat. Bei seinen klugen Beiträgen, oft zu grundsätzlichen juristischen Themen, kam ihm seine fundierte richterliche Erfahrung immer wieder in fruchtbarer Weise zugute.

Wir denken gern an die vielfältigen Begegnungen mit Dr. Erhard Kling zurück und werden ihn in guter Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Elisabeth Kling-Chrysant, die ihn oft bei den Treffen des Pirandello-Tisches begleitete, und den Familien seiner Kinder.

 

                         Für den Vorstand                                            Für den Pirandello-Tisch

                   Dr.Ulrich Spindler                            Dr. Volker Busse

 

 

Ein Konzert der besonderen Art - Pianistin Susanne Kessel bei der LESE

"Die von Ihnen angeregten 250 Klavierstücke von Komponisten aller Altersstufen aus 47 Ländern sind ein besonderes Geschenk für Ludwig van Beethoven, da sie sich auf sein Leben und Werk beziehen. Wir gratulieren Ihnen, dass gerade in diesem Monat der 10. und letzte Band des von Ihnen initiierten Kompositions-, Konzert- und Editionsprojektes „250 piano pieces for Beethoven“ rechtzeitig zum 250. Geburtstag erscheint. Schon 2013 begonnen schlug Ihr Projekt Wellen und währte sieben Jahre, in denen Sie unermüdlich für Ihr unabhängiges privates Musikprojekt gearbeitet haben. Einer der jüngsten Komponisten, ein Junge aus Armenien war übrigens etwa im selben Alter wie Franz Liszt, als dieser sich 1822 mit elf Jahren an dem Auftrag zu den Diabelli-Variationen beteiligt hatte."

 

Mit dieser Begrüßung der Bonner Pianistin Susanne Kessel bei ihrem Auftritt bei der Lese- und Erholungsgesellschaft  im Großen Saal des Hauses der evangelischen Kirche steigerte der Vorsitzende der Gesellschaft, Dr.Ulrich Spindler die ohnehin hohen Erwartungen der gut 40 Gäste an die bekannte Künstlerin.

 

Und die Besucher wurden nicht enttäuscht. Der Künstlerin merkte man von Beginn an an, wie sehr sie es genoss, nicht im virtuellen Raum, sondern vor „lebenden“ Menschen auftreten zu können.So bot sie den Zuhörern das Erlebnis eines besonderen Klavierabends. Frau Kessel spielte eine Auswahl von Klavierkompositionen aus Ihrem Kompositionsprojekt „250 piano pieces for Beethoven“, das sie vor sieben Jahren für das Beethoven-Jubiäum 2020 ins Leben gerufen hatte. Dazu hat sie viele bekannte und ihr befreundete Komponisten angeregt, kurze Klavierstücke in der Größenordnung der Bagatellen von Beethoven für das Jubiläumsjahr zu komponieren. Aus dieser bereits edierten Sammlung spielte Susanne Kessel zehn Kompositionen mit ganz unterschiedlichen Charakteren und Stilrichtungen, bei denen ein Bezug zu Beethovens Werken mehr oder weniger deutlich herauszuhören waren - darunter war auch eine Uraufführung. Außerdem trug sie einige Werke von Beethoven vor, einen Sonatensatz und drei Bagatellen, sowie einen sehr brillanten Sonatensatz von Christian Gottlob Neefe, einem Gründungsmitglied der Bonner LESE, der als Hofkapellmeister und Organist tätig war und Beethoven in Komposition unterrichtete.

 

 

Die Zuhörer erlebten ein insgesamt vielfältiges und spannendes Programm mit zeitgenössischer und klassischer Musik und dankten der Pianistin für die glänzenden Darbietungen und die detaillierten Erläuterungen der Klavierkompositionen mit großem anhaltenden Beifall. (OZ/de/Fotos: Preuss))