Gar nicht kalt: Der Wind im Westerwald - Die Juniwanderung

Sicher lag es auch am strahlenden Frühsommerwetter, dass sich zur Juni-Wanderung der LESE 23 Teilnehmer am Rande des Westerwalds, in Buchholz, eingefunden hatten.

Gestartet wurde „im Schatten“ des Kirchturms der Pfarrkirche Buchholz, dem einzig erhaltenen Gebäudeteil dieser 1862 errichteten Kirche, deren Patron der Heilige Pantaleon ist.

Dann vorbei an der Buchholzer Mühle mit Mühlenteich und Mückensee, der durch Basalt-Abbau entstand, weiter zur Ortsgemeinde Asbach.

Den Rahmen für die obligatorische Apfelpause mit „Werthers Echten“ von Frau Hirschfelder bot das sogenannte „Strandbad“.

In den dreißiger Jahren wurde Asbach zum Luftkurort erklärt und baute sein touristisches Angebot aus. Dazu gehörte der Bau eines Strandbades mit 3 Schwimmbecken und einem großen Kahnweiher - selbst heute, nach Aufgabe des Schwimm- und Ruderbetriebs, ein Ort der Naherholung und adäquater Rahmen für die Apfelpause der LESE-Wandergruppe.

Zurück nach Buchholz ging es auf der als Wanderweg ausgebauten Trasse der Bröltalbahn, die im August 1892 eingeweiht worden war und überwiegend dem Transport des abgebauten Basalts diente, aber Mitte des 20. Jahrhunderts außer Betrieb genommen wurde.

Nach 9,5 Kilometern lockten dann im schon bekannten Gasthaus “Stroh“ kühle Getränke und der Limerick von Heinz Contzen:

Die LESE im Juni schon heiß,

läuft dennoch recht flott, wie man weiß,

auf ebenen Wegen, bei Buchholz gelegen,

und weit hinter’m Ort Oberpleis

Text: Ewald Stöwe; Fotos: Wikimedia.commons "eigene Werke", Wolkenkratzer, Spindler