Auf dem geschichtsträchtigen "Eisenweg" durch die Wahner Heide - die Oktoberwanderung

Das Wetter war eher bedeckt, trotzdem fanden sich 16 Teilnehmer am Ortsrand von Troisdorf zur Oktober-Wanderung in der Wahner Heide ein.

 

 

Der zunächst eingeschlagene Waldweg führte in eine offene Heidelandschaft, wobei die Heide aber leider schon weitgehend verblüht war. Nach dem Parkplatz „Fliegenberg“ und einer kurzen sandigen Strecke, führte uns der geschichtsträchtige „Eisenweg“ wieder in den Wald. Auf dieser einstigen Handelsverbindung von Olpe nach Köln wurde früher das im Bergischen Land geschürfte Eisenerz transportiert.

 

Die links und rechts des Weges aufgestellten Warnschilder „Rote Zone – extreme Munitionsbelastung! Absolutes Betretungsverbot!“ beeinträchtigte die entspannte Atmosphäre unter den Wanderern nicht.

 

Trotz des militärischen Sperrgebiets, auf das die Schilder hinwiesen, konnten wir auf gesicherten Wegen eine überwiegend unberührte Natur genießen.

 

Geographischer „Höhepunkt“ der Wanderung war auf dem Rückweg mit 134 m der „Telegraphenberg“, benannt nach der 1832 von König Friedrich Wilhelm III. eingerichteten „optisch-mechanischen Telegraphenlinie Berlin-Coblenz“, heute mit eindrucksvollem Blick über die Wahner Heide.

 

Und auch der Blick über das chinesische Büffet im Restaurant „Kaiser-Garten“ ließ kaum Wünsche offen.

Text: Ewald Stöwe; Foto: Ulrich Spindler

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