Trotz Dauerregens beste Stimmung - die Fecbruarwanderung

Was soll man sagen? Trotz des angekündigten Dauerregens fanden sich immerhin… oder : Wegen des angekündigten Dauerregens fanden sich nur…14 Teilnehmer zu der Februar-Wanderung der LESE im nordwestlichen Teil des Kottenforstes ein. Wie auch immer, die Stimmung jedenfalls war von Beginn an gut.

 

Gleich zwei Kirchen fanden in Buschhoven, dem ersten Ziel, das Interesse der Wanderer: Neben dem idyllischen Burgweiher steht die 1968 errichtete katholische Kirche St. Katharina, Beispiel für einen gelungenen Nachkriegs-Kirchenbau und Ziel der traditionsreichen Buschhovener Marienwallfahrt.

 

Vor allem das der Gottesmutter geweihte Rosenfest zieht alljährlich im Juni die Pilger in Scharen in den Ort. Das wertvolle romanische Gnadenbild, die Mutter-und-Kind-Statue „Rosa Mystica“ steht rechts vom Hauptaltar der stimmungsvollen Katharinenkirche.

 

Aber auch die Vorgängerkirche, die heute evangelische Versöhnungskirche, ist sehenswert. 1703 als katholische Pfarrkirche St. Katharina geweiht, war sie von 1806 bis 1972 Wallfahrtskirche mit eben jener Marienstatue „Rosa Mystica“.

Nach dem Neubau der katholischen Kirche am Burgweiher wurde sie 1984 an die evangelische Kirchengemeinde geschenkt. 1985 erfolgte eine erste Restaurierung des denkmalgeschützten Kirchengebäudes, und auch derzeit wird sie, deutlich sichtbar, mit Unterstützung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, renoviert.

 

Außerhalb von Buschhoven wurde es wieder profaner: Es ging vorbei an einem Kiesgrubengebiet - mit interessanten Ausblicken auf die ausgedehnten Abbauräume - und vorbei an den Hinweisschildern „Lebensgefahr“ gelangte die Gruppe sicher in das sich anschließende Waldgebiet und zurück in die Waldschänke „Im Zuschlag“.

 Text: Ewald Stöwe/ Fotos: Preuß