Auf "weichen" Wegen durch den Kottenforst - die Dezemberwanderungg

Trotz angesagten Regens waren kürzlich 18 „Unentwegte“ zur unserer monatlichen Wanderung an der Waldau im Kottenforst erschienen.

 

Die Wanderung war ein Beweis dafür, dass es im Kottenforst nicht nur die schnurgeraden Alleen der kurfürstlichen Jäger gibt, denn unser Weg schlängelte sich zunächst leicht auf und ab durch schöne Buchen- und Eichenwälder mit einem Abstecher zum Kurfürstenweiher, der mit dem daneben liegenden Hirschweiher durch einen kleinen Bach verbunden ist und zur kurfürstlichen Zeit als Fischweiher angelegt wurde.

 

Bei der obligaten „Apfelpause“ neben den Grenzsteinen von 1734 wurden aus Hygienegründen nicht – wie sonst üblich – frisch geschnittene Apfelstücke gereicht. Es gab getrocknete Äpfel, Apfelkekse und für die „Durstigen“ ein Gläschen Calvados.

 

Nach insgesamt ca. 6,5 Kilometern ohne größere Steigungen wurde der Ausgangspunkt, die Gaststätte Waldau, erreicht.

 

Bei der anschließenden Mittagseinkehr boten u. a. Corona und Regierungsneubildung ausreichend Gelegenheit zu lebhafter Diskussion. Und der angekündigte Regen setzte erst auf der Heimfahrt ein.

 

Text: Ewald Stöwe