Am vergangenen Wochenende machten sich die Wanderfreundinnen und -freunde der LESE auf, um die frühlingshafte Rheinebene im Bonner Norden zu erkunden. Trotz einer – urlaubsbedingt – etwas kleineren Teilnehmerrunde war die Stimmung hervorragend, und die Gruppe genoss die abwechslungsreiche Strecke bei bestem Wanderwetter.
Der Streckenverlauf: Natur und Kultur im Norden
Die Route startete am „Haus Müllestumpe“. Unter der bewährten Führung von Karin und Ferdinand Schäfer bot die etwa sechs Kilometer lange Strecke folgende Highlights:
- Vom Bach zur Burg: Zunächst folgte die Gruppe dem Rheindorfer Bach in nördlicher Richtung bis zur historischen Rheindorfer Burg.
- Gärtnerische Vielfalt: Nach einer markanten 90-Grad-Bachkehre durchquerte die Gruppe die für die Rheinebene typischen landwirtschaftlichen und gärtnerischen Flächen.
- Am Rheinufer: Über den Auerbergweg und den Engländerweg gelangten die Wanderer zum Estermannufer direkt an den Rhein.
- Hafenflair in Graurheindorf: Der Uferweg führte rheinaufwärts durch das Gebiet des Bonner Hafens. Ein besonderer Blickfang auf diesem Abschnitt war die Kirche St. Margareta, von der auch ein schönes Erinnerungsfoto entstand.
- Rückkehr: Über den Kranenweg und schmale Wanderpfade fand die Gruppe schließlich den Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Stilvoller Ausklang in der Beethovenhalle
Nach der Wanderung wechselten die Teilnehmer mit ihren Pkws zur Beethovenhalle, um dort den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.
Das traditionelle Abschlussessen fand im neu gestalteten „Restaurant Cantos“ in der Beethovenhalle statt. Die Gruppe zeigte sich beeindruckt vom stilvollen Ambiente und der modernen Interpretation der österreichischen und rheinischen Küche. Eine Teilnehmerin fasste den Tag treffend zusammen: Es war eine „kleine, aber feine Gruppe“, die sich sichtlich über den besonders schönen Weg und die gelungene Gastronomie freute. (e.B.)
