Mit Blick auf den Botanischen Garten - das Sommerfest der LESE

Liebe LESE-Freundinnen und – freunde!

 

Herzliche Einladung zum Sommerfest 2021

im Restaurant NEES am Botanischen Garten

am Dienstag, d. 24.8.2021

 

Bei schönem Wetter möchte Sie der Vorstand um 18:00 Uhr auf der wunderschönen Terrasse mit Blick in den Botanischen Garten mit einem Glas Sekt (oder Traubensecco) begrüßen.

 

Anschließend wird uns das Restaurant mit einem "Sommerlichen Grillbuffet" verwöhnen (Fleisch und Fisch, Grillgemüse und Rosmarinkartoffeln, Brot und Dips, div. Salate+ Dessert).

 

Ist das Wetter zu feucht oder kühl, treffen wir uns im Saal (im Durchgang zum Garten links). Dort wird es dann für uns ein sommerliches Buffet mit einem ähnlichen Auftakt (´Brot … Salaten´) und Dessert wie oben geben, dazu stehen drei (´ungegrillte´) Hauptgerichte zur Wahl (gebr. Fisch/marinierte Hähnchenbrust/Ricotta-Ravioli mit div. Beilagen) .

 

Gegen 19.30 Uhr wird uns Herr Arnold, der Kantor der ev. Kirche in Beuel, mit einem kleinen Akkordeon-Konzert erfreuen. Der GA hat begeistert von seiner Aktion auf dem Beueler Wochenmarkt berichtet, dort hat er mit seiner Musik sehr erfolgreich um Spenden für die Flutopfer an der Ahr gebeten. Auch mit dieser Aufführung bittet er uns, für diesen Zweck um eine (großzügige) Spende.

 

Kosten:

35€ p.P. (für Buffet + Wasser, weitere Getränke im Restaurant bitte auf eigene Rechnung)

 

Gäste sind wie immer herzlich willkommen!

 

Leider hat die Leitung des Botanischen Gartens vor einigen Tagen mitgeteilt, dass sie noch keine Freigabe für Führungen durch den Botanischen Garten von der Universität bekommen hat. Die Führung müssen wir also zu einem anderen Zeitpunkt nachholen.

 

Es gibt keine Parkplätze direkt am Restaurant/Schloss, eine Zufahrt ist aber über die Einfahrt vor dem Schloss möglich, um jemanden vor der Tür abzusetzen. Die Parkplätze rund um das Schloss sind begrenzt, seit einiger Zeit werden sie von der Uni verwaltet.

 

Parkmöglichkeit 1: Wolfgang-Paul-Allee/kostenpflichtig Bitte fahren Sie die kleine Straße am Geograph. Institut vorbei ganz nach hinten durch, dort befinden sich 10 Plätze, die für das Restaurant reserviert sind, auf der rechten Seite, die Parkplätze auf der linken Seite sind abends auch oft nicht besetzt. Diese Plätze sind kostenpflichtig, ein Tagesticket unter 2 € erhalten Sie am Automaten (am Ende der Parktaschen). Fußweg zum Restaurant: 5 Min.

 

Parkmöglichkeit 2: Uni-Parkplätze rund um das Schloss/nur mit Ausweis. Sie benötigen einen Berechtigungsausweis, um hier (z.B. in der Nuß-Allee) kostenfrei zu parken. Wenn Sie solch eine Tages-Parkkarte benötigen, geben Sie dies bitte bei der Anmeldung mit an. Die Vergabe erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung. Fußweg zum Restaurant ca. 5 Min.

 

Bitte melden Sie sich verbindlich bis zum 15.8.2021 mit Name(n) und Personenzahl an.

Wie immer: Ihre Anmeldung gilt erst mit Eingang Ihrer Zahlung an

LESE Bonn IBAN DE21 3807 0024 0038 2424 00

 

Mit sommerlichen Grüßen

 

Karin Schwippert

 

Käpt'n Book geht beim 19. Rheinischen Lesefest des Kulturamtes der Stadt Bonn auch bei der LESE vor Anker

(ma/de) Zum 19.Mal sticht Käpt‘n Book in diesem Jahr in See. In der Zeit vom 25. September bis 10. Oktober 2021 findet dieses vom Kulturamt der Stadt Bonn ins Leben gerufene „Rheinische Lesefest für Kinder und junge Erwachsene“ an rund 200 Orten in und um Bonn herum statt. Im nunmehr 12. Jahr legt Käpt‘n Book auch bei der LESE an, die  die Veranstaltungsreihe erneut als Sponsor unterstützt.

So wird am 24.09.2021 Tamara Bach aus ihren Werken vor Schülerinnen und Schülern des Bonner Beethovengymnasiums vortragen. Die Lesung findet in der Aula der Schule statt und beginnt um 09.00 Uhr.

Am 04.10.2021 liest Kirsten Boie vor Schülerinnen und Schülern der Albert-Einstein-Realschule Wesseling aus ihrem Buch „Dunkelnacht“. Ort der Veranstaltung ist das kleine Theater im Rheinforum Wesseling. Beginn des Vortrags mit Diskussion ist um 11.30 Uhr.

Wie auch in den Jahren zuvor, laden wir unsere Lesemitglieder schon jetzt ein, die Lesungen zu besuchen und zu erleben,wie sich Jugendliche mit Literatur auseinander setzen. Sie erwartet ein spannendes und lohnendes Erlebnis. Wir werden Sie an dieser Stelle rechtzeitig erneut und ausführlich auf die Einzelheiten der Veranstaltungen hinweisen.

Monatsvorschau August 2021

August 2021

1

So

 

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Mo

 

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Di

Juniorentisch 19:00 Uhr   im "DelikArt im Rheinischen Landesmuseum",

Colmantstr. 14-16, 53115 Bonn

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Mi

 

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Do

 

6

Fr

 

7

Sa

Wandern - Treffen 9:30 Uhr vor dem Hotel-Restaurant

„Gasthaus Otto“,Steinringer Str. 5,

53639 Königswinter   (Thomasberg)         

8

So

 

9

Mo

  Singekreis 18:00 Uhr   fällt aus

    

10

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  Tisch 99 18:00 Uhr im Haus am Rhein

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 Mi

 

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 Do

  Neuer Tisch 18:30 Uhr

13

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  Damentisch 12:00 Uhr am Alten Zoll

  geplante Schiffstour bis Unkel

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 Sa

 

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 So

Einladung zu dem Theaterstück "Der Reigen" im "Kleinen Theater" in Bad Godesberg, Koblenzer Straße 78, Beginn: 14:00 Uhr

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 Mo

 

 

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  Lese im Gespräch 18:30 Uhr im Haus am Rhein

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  Mi

  Literaturkreis 18:00 Uhr im Haus am Rhein      

  Thema „Verzauberter April“ von  Elizabeth von Arnim

19

  Do

 

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  Fr

  Lese-Bridge 14:45 Uhr

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 Sa

 

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 Di

  Sommerfest der LESE 18:00 Uhr im Restaurant Nees

  am Poppelsdorfer Schloss

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  Mittwochstisch 18:00 Uhr   fällt aus

26

 Do

  Pirandello Tisch 19:00 Uhr  fällt aus   

27

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  Lese-Schach 16:00 Uhr

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 Di

Herr Kerkhoff wird nachmittags einen Spaziergang in Bonn-Castell durch das ehemalige Römerlager anbieten, Anlass ist die Verleihung des Titels

"Weltkulturerbe"

 

 

"Ohne Gröbliches, Lüsternes, Schmieriges" - LESE besucht "Der Reigen" im Kleinen Theater

Liebe LESE-Freundinnen und – Freunde,

 

die LESE organisiert für Sie den Besuch des Theaterstücks

 

Der Reigen“ von Arthur Schnitzler

am Sonntag, den 15.8. um 14.00 Uhr im „Kleinen Theater“

Bad Godesberg, Koblenzer Straße 78,

 

Das Stück war ein Skandal, wurde erst als unsittlich verboten und feierte dann doch große Erfolge. Der Kritiker Alfred Kerr stellte 1920 in der Zeitung „Der Tag“ die Frage: „Darf man Stücke verbieten? – Nicht einmal, wenn sie schlecht geschrieben und schlecht gespielt sind. Hier aber ist ein reizendes Werk. Der Erfolg war gut und die Hörerschaft wurde nicht schlechter davon. Und die Welt ist, zum Donnerwetter, kein Kindergarten. Einen Augenblick Rat und Besinnung! Es wird auf die Dauer fad, vor allen wichtigsten Begleitumständen der menschlichen Fortpflanzung sich tot zu stellen; sich dumm zu stellen.... Reigen heißt hier Liebesreigen. Und heißt hier nicht platonische, sondern angewandte Liebe. Sie wird angewandt ohne Gröbliches, Lüsternes, Schmieriges zwischen zehn Menschenpaaren, und zwischen allen Gesellschaftskreisen......Alles umhaucht von leisem, witzigen Reiz.“

 

Die Karten zum Preis von 33,00 Euro sind für uns bis Anfang August reserviert. Bitte überweisen Sie bei Interesse umgehend den entsprechenden Betrag auf das Konto der LESE IBAN DE 2138 0700 2400 3824 2400 bei der Deutschen Bank, Bonn, Stichwort „Kleines Theater“. Die Bestellungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.

Wir können uns auf einen interessanten und unterhaltsamen Nachmittag freuen!

 

Christel Spindler

 

P.S.: Parkmöglichkeiten finden Sie u.a. an der Kurfürstenallee vor dem früheren Godesberger Rathaus und auf dem Parkplatz der Stadthalle.

 

Mit Macke, Münter, Kandinsky und weiteren berühmten Künstlern in Italien - LESE zu Besuch im Mackehaus

Eine großartige Schau beeindruckender Arbeiten berühmter Künstler und Künstlerinnen bekamen jetzt 15 Lesemitglieder und Gäste bei ihrem Besuch der Sonderausstellung  ITALIEN SEHNSUCHT“! - auf den Spuren deutschsprachiger Künstlerinnen und Künstler 1905 – 1933  präsentiert.

 

Adolf Erbslöh, Positano um 1923, Dauerleihgabe im von-der-Heydt-Museum, Wuppertal

 

Erstmals widmet sich eine Ausstellung den Italienreisen dieser Künstler zwischen 1905 und 1933: Expressionistische Dramatik und neusachliche Kühle – beide Temperaturlagen finden sich in der Auseinandersetzung mit dem Land, seinen Städten und Orten, seinen Leuten, seiner Landschaft und seinen Legenden.

Italien – spätestens seit Goethes Reise (1786–88) Sehnsuchtsziel und Inbegriff eines paradiesischen Arkadiens für „Nordländer“! Allein die Fülle der Kunstwerke in den Kirchen, Palazzi und Museen zog Bildungsreisende, aber auch Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt an. Daneben lockten die südliche Sonne, die mediterrane Landschaft, das gute Leben.

Auch wenn Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Kunstmetropole Europas avancierte, blieb Italien für die junge Künstlergeneration ein begehrtes Reiseziel – zumal wenn dies mit einem Stipendium in den deutschen Künstlerhäusern, der Villa Romana in Florenz oder der Villa Massimo in Rom verbunden war. Beide Einrichtungen formierten sich 1905 bzw. 1910 – in der Hochzeit des Expressionismus. So kamen etwa Karl Schmidt-Rottluff, Helmuth Macke oder Max Peiffer Watenphul als Stipendiaten nach Rom. In der von Max Klinger erworbenen Villa Romana arbeiteten u. a. Ernst Barlach, Max Beckmann, Dora Hitz oder Hans Purrmann.

August Macke, Erich Heckel, Max Pechstein und Walter Ophey erkundeten vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs auf eigene Faust Italien. Wassily Kandinsky und Gabriele Münter verbrachten kostbare Monate der Zweisamkeit an der ligurischen Küste. Weitere Künstlerpaare, wie Gertrud Alber-Eberz und Josef Eberz oder Maria Caspar-Filser und Karl Caspar entdeckten gemeinsam die italienische Landschaft rund um Florenz, an der Amalfiküste oder in Umbrien. In Positano entstand in den frühen zwanziger Jahren eine quirlige Künstlerkolonie, in der sich u. a. Anita Rée, Carlo Mense oder Richard Seewald niederließen. Adolf Erbslöh malte dort heroisch-pathetische Landschaften – vergleichbar mit den monumentalen Kompositionen seines Freundes Alexander Kanoldt. Für Werner Gilles, Hans Kuhn oder Eduard Bargheer wurde Italien zur zweiten Heimat.

Mit ca. 100 Gemälden, Papierarbeiten, Fotografien und Skulpturen von 30 Künstlerinnen und Künstlern zwischen 1905 und 1933 macht die große Bedeutung Italiens für die deutsche Avantgarde eindrucksvoll sichtbar.

Nach Abschluss der kenntnisreichen und umfassenden Führung durch die Ausstellung zeigten sich die Teilnehmer beeindruckt. Wer jedoch nicht dabei sein konnte, kann das noch nachholen: Die von Martina Padberg kuratierte Ausstellung - eine Kooperation mit dem Museum im Kulturspeicher Würzburg und den Kunstsammlungen Zwickau – Max Pechstein Museum - ist noch bis zum 19.September zu sehen. (e.B./Mackehaus/Foto Mackehaus)