Hope For Peace VII im Beethovenhaus - Die Goldberg - Variationen

Hope for Peace VII

Odessa Classics@Beethoven-Haus Bonn

Mit freundlicher Unterstützung der Bechtle GmbH & Co. KG., Bonn, sowie der Beisheim Stiftung, München

  • Alexey Botvinov, Klavier

  • Johann Sebastian Bach (1685 - 1750), Goldberg-Variationen, BWV 988 (1741)

€ 20 | 10 (Schüler, Studierende etc.) jeweils zzgl. VV-Gebühren

Kartenbestellung

Hope for Peace VII

Beethovenhaus lädt zum Klavierkonzert - Der ukrainische Pianist Alexej Botviniv spielt Goldberg-Variationen (Johann Sebastian Bach).


Liebe Freundinnen und Freunde der LESE,


im Rahmen der gemeinsamem Zusammenarbeit hat uns das Beethovenhaus
zu einem Klavierkonzert in der Reihe


Home for Peace – Odessa Classics @Beethovenhaus

Alexej Botviniv spielt Goldberg-Variationen (Johann Sebastian Bach).
am kommenden Dienstag, 23.08.,
19:00 Uhr im Kammermusiksaal des Beethovenhauses,

 

bis zu 30 Tickets angeboten

Die kostenfreien Eintrittskarten liegen an der Abendkasse bereit. Sofern Sie nicht bereits in persönlichen Gesprächen gegenüber den Vorstandsmitgliedern Frau Engel und Frau Zickenheiner oder Herrn Wolfshohl Ihr Erscheinen zugesagt haben, melden Sie bitte Ihre Teilnahme bis spätestens übermorgen, ( 18.08.), bei dem Unterzeichner telefonisch (664390) oder per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an.


Die Anmeldung ist verbindlich, weil die Tickets, die sonst in den freien Verkauf gelangt wären, zum Schaden des Beethovenhauses verfallen.

 

Emil Schwippert

 

„Krieg!... Und Frieden? Der Ukrainekrieg – Entwicklung, aktuelle Lage und Perspektiven.“ - General a.D. Egon Ramms bei der LESE

Liebe LESE-Freundinnen und – Freunde,

sehr geehrte Damen und Herren


die LESE lädt ein zu einer Vortragsveranstaltung mit General a.D. Egon Ramms, ehemaliger Befehlshaber Allied Joint Force Command Brunssum.


Er wird die militärischen Lage in der Ukraine


„Krieg! ... und Frieden? Der Ukraine-Krieg - Entwicklung, aktuelle Lage und Perspektiven“


am Donnerstag, 01. September 2022, 18.00 Uhr
im gr. Saal/Haus der ev. Kirche Bonn, Adenauerallee 37

 

beleuchten und im Anschluss Fragen aus dem Publikum beantworten


Unser Gast: General a. D. Dipl.–Ing. Egon Ramms


Nach der Ausbildung zum Offizier, dem Studium zum Maschinenbauingenieur und der Ausbildung an der Führungsakademie der Bundeswehr diente General a. D. Ramms in einer Vielzahl von Führungspositionen in der Bundeswehr, vor allem in den Bereichen Logistik und Rüstung sowie im Bundesministerium der Verteidigung (z.B. Leitung des Zentralreferates des Führungsstabes des Heeres).


2004 übernahm er das Kommando über das Multinationale Korps Nordost in Stettin als erster deutscher Kommandierender General in Polen. Diese Zeit war geprägt durch den Aufbau des Korpsstabes und der Aufnahme der baltischen Staaten in die NATO. Seine Verwendung als Befehlshaber Allied Joint Force Command Brunssum trat er 2007 an. Schwerpunkt hier war der ISAF–Einsatz der NATO in Kabul. Er beendete seine Dienstzeit in der Bundeswehr nach 42 Jahren am 30. September 2010 und ist seit 2011 als Senior Mentor für die NATO auf der operativen Ebene tätig.

 

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Gelegenheit, die Diskussion mit einem Glas Wein (oder Wasser) zu vertiefen.

Gäste sind – wie immer – herzlich willkommen!


Bitte melden Sie sich unbedingt bis Montag, d. 29.8. telefonisch, per Mail oder per Fax über unser Büro an (s.u.).

Karin Schwippert

Lese- und Erholungs-Gesellschaft Bonn
Adenauerallee 37
53113 Bonn
Tel.: 0228-22 42 90

Fax: 0228-2898482

Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

Statt einer Reise - Walter Mackholt informiert am Juniorentisch über Alfred Wegener und das AWI

(de) Im vergangenen Jahr war in unserem Veranstaltungsprogramm eine LESE – Reise nach Bremerhaven mit dem Besuch des dortigen Alfred – Wegener – Instituts(AWI) geplant. Auch diese Planung fiel der Pandemie zum Opfer. So informierte jetzt Lesefreund Walter Mackholt, der die Reise vorbereitet hatte und durchführen wollte, beim letzten Treffen des Juniorentischs im Haus am Rhein zum kleinen Trost über Alfred Wegener und das Institut. Der Vortrag sollte bei der Anfahrt zur Vorbereitung im Bus vorgetragen werden. Wir veröffentlichen den Beitrag hier, damit alle, die sich auf die Reise gefreut haben, sich eine Vorstellung davon machen können, was sie in Bremerhaven erwartet hätte.


Vorbemerkung:


In der Bundesrepublik Deutschland gibt es neben den universitären und privaten Forschungseinrichtungen vier bedeutende Forschungszentren, die alle nach bedeutenden Forschern und Gelehrten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts benannt sind (Ausnahme Leibniz, ein Universalgelehrter des 17. Jahrhunderts).


Den Namen Helmholtz tragen 19 Forschungszentren mit annähernd 40.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rd. 4,7 Mrd. Euro. In der Fraunhofer-Gesellschaft befinden sich 72 Institute. Den Namen von Max Planck tragen 80 Institute und an die Leibniz-Gesellschaft sind 96 Institute angegliedert.

 

Nun zum AWI:


Gegenstand des Instituts mit Hauptsitz in Bremerhaven und weiteren Forschungsabteilungen in Potsdam sowie auf Helgoland und Sylt ist die Polar- und Meeresforschung. Untersucht werden vor allem die kalten und gemäßigt warmen Regionen der Welt. Es sollen die komplexen Prozesse im “System Erde” entschlüsselt werden. Diese Erde befindet sich in einem tiefgreifenden Klimawandel. Die Polargebiete und Meere verändern sich. Gleichzeitig spielen sie eine zentrale Rolle im globalen Klimasystem. Gibt es kurzfristige Schwankungen oder langfristige Trends? Die möglichen Antworten auf diese Frage sind die wissenschaftliche Herausforderung für eine zukunftsorientierte Meeres- und Polarforschung.

 
Wer war Alfred Lothar Wegener, der Namenspatron des AWI – Alfred Wegener Helmholtz Zentrums für Meeres- und Polarforschung? Geboren wurde er 1880 in Berlin in einer Pastorenfamilie. Nach der Schulausbildung studierte Alfred Wegener von 1900 bis 1904 Physik, Meteorologie und Astronomie in Berlin, Heidelberg und Innsbruck. 1905 promovierte er in Astronomie an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin. Von 1906 bis 1908 erfolgte seine erste Grönlandreise im Rahmen einer dänischen Expedition. Nach seiner Rückkehr wurde er Privatdozent für Meteorologie, praktische Astronomie und kosmische Physik an der Philipps-Universität Marburg.


Zu Beginn des Jahres 1912 stellt er der Öffentlichkeit erstmals seine Überlegungen zur Kontinentverschiebung vor. “Einer gegen alle” hieß es am 6. Januar 1912 auf der Hauptversammlung der Geologischen Vereinigung im Hörsaal des Senckenbergs.Museums in Frankfurt am Main. Der entscheidende Satz lautete: “Die Kontinente haben im Laufe der Erdgeschichte ihre Lage verändert.” Nur Hohn, Spott und Gelächter erntete Wegener für seine These. Sein späterer Schwiegervater Köppen hatte ihn gewarnt vor einem Fundamentalangriff auf die traditionelle Geologie.


Von 1912 bis 1913 nahm Alfred Wegener zum 2. Mal an einer von Dänemark geführten Forschungsreise nach Grönland teil. In deren Verlauf hat er auch erstmalig in oder besser auf Grönland überwintert. Nach seiner Rückkehr heiratete er 1914 Else Köppen. Das Paar zog nach Marburg. Als Reserveoffizier wurde Wegener sofort eingezogen und kämpfte an der Westfront. Nach zweimaliger Verwundung wurde er dem militärischen Wetterdienst der Wehrmacht zugeteilt.


Zurück zur Wissenschaft:


1915 erschien Wegeners Hauptwerk “Die Entstehung der Kontinente und Ozeane”. In diesem beschreibt er, wie große Kräfte die Kontinente im Laufe der Erdgeschichte auseinanderzogen und sich die Erdteile bildeten.,so wie wir sie heute kennen. Wegeners Idee der Kontinentaldrift besagt, dass die oberste Schicht der Erde, die Erdkruste, in Platten aufgeteilt ist. Diese Platten und mit ihnen auch die Ozeane und Kontinente schwimmen auf dem Erdmantel wie Flöße. Es ist eine gewaltige Maschine, die Gebirge auftürmt und Ozeane aufreißt. Ein Kontinent ist leichter als die Masse, auf der er sich bewegt. Die traditionelle Geowissenschaft ging dagegen damals davon aus, dass die Kontinente unbeweglich seien. Wegener verweist darauf, dass die Vorkommen der selben Tierarten und Fossilien in Afrika und Südamerika davon zeugen, dass sie einstmals auf gemeinsam verbundenen Landflächen lebten und nicht eine unvorstellbare Verlagerung über Landbrücken vorgenommen haben.


Offen bleibt die Frage, weshalb sich die Platten bewegen. Welche verschiedenen physikalischen Kräfte von Innen und Außen auf den Urkontinent einwirken, so dass sich die Platten bewegen konnten. Anfang der 70.ger Jahre wurde mit Hilfe von Satellitenmessungen und - beobachtungen die Kontinentalverschiebung belegt.


Diese Entwicklung zum Beweis der Richtigkeit seiner gewagten These von 1912 hat Alfred Wegener nicht mehr erlebt. Seine dritte Grönlandreise 1930 war ein Weg ohne Wiederkehr. Die Expedition stand unter keinem glücklichen Stern. Finanzielle und technische Probleme führten zu Verzögerungen. Der Versuch, im November 1930 auf Grönland ein Winterlager einzurichten, überforderte die körperlichen Kräfte. Es wird angenommen, dass Alfred Wegener am 11. November 1930 gestorben ist.


Ein Jahr später hat eine Suchexpedition seine Grabstätte gefunden. Sein grönländischer Begleiter Rasmus Villumsen hat die Grabstätte sorgfältig angelegt, er selber aber war ebenso wie die Tagebuchaufzeichnungen spurlos verschwunden.


Übrigens: Seit 1930 hat sich Grönland ca, anderthalb Meter von Europa entfernt.


Walter Mackholt

 

Hätte der Westen im Ukrainekrieg etwas anders machen können? - Ein "Lese im Gespräch Extra"

Liebe Lesefreundinnen und -freunde,

 

hiermit lade ich Sie ein zu einem „Lese im Gespräch extra“ am kommenden


Dienstag, 16. August, um 18:30 Uhr im Haus am Rhein.


Diesmal soll es ausnahmsweise nicht um eine Diskussion tagesaktueller Vorgänge gehen, sondern um die grundsätzliche Debatte, ob der Westen bei anderer Vorgehensweise den Krieg in der Ukraine hätte unwahrscheinlicher machen können.


Etwa durch:


* größere wirtschaftliche und bündnispolitische Verflechtungen

* größere Wertschätzung (Stichwort „bloße Regionalmacht“)
* größere Elastizität bei der Anerkennung russischer Gebietswünsche (Krim)
* geringere Verlogenheit (Wertekanon versus Machtpolitik) der Westmächte
* bessere Ausrüstung der Armeen der EU-Staaten


Dieser Katalog kann in der Debatte gerne ergänzt werden.

 

Ich freue mich auf Ihre Teilnahme. Gäste sind willkommen.

 

Emil Schwippert

Vorsitzender