Zu einem besonderen Highlight konnte der Vorsitzende Klaus Meyer-Teschendorf kürzlich zahlreiche Mitglieder und Freunde der Lese- und Erholungsgesellschaft begrüßen: dem ersten Vortrag des Jahres 2026. Mit Andreas Könings, Leiter der Deutschen Neuro-Akademie und renommierter Experte für Neuroathletik, wagte sich die LESE auf völlig neues Terrain.
Unter dem Titel „Neues Wissen über Schmerzen“ räumte der ehemalige Leistungssportler mit alten Mythen auf und lieferte faszinierende Einblicke in die Funktionsweise unseres Körpers:
- Überlebensstrategie: Schmerzen sind primär eine „Kopfsache“ und ein Werkzeug des Gehirns, um unser Überleben zu sichern.
- Warnsignal: Sie dienen als Schutzmechanismus, der uns vor potenziellen Gefahren warnt.
- Kein Defekt-Indikator: Schmerz bedeutet nicht zwingend, dass an der betroffenen Stelle tatsächlich etwas „kaputt“ oder funktionsunfähig ist.
- Zuhören statt Ignorieren: Da Schmerzen uns eine Botschaft vermitteln wollen, sollten sie niemals einfach ignoriert werden.
Theorie trifft Praxis
Der Abend war jedoch alles andere als trockene Theorie. Die Teilnehmer konnten in zahlreichen praktischen Übungen und Selbstversuchen direkt erleben, wie sich Schmerzempfinden reduzieren lässt. Der sehr gut besuchte Vortrag regte das Publikum zu einer Vielzahl neugieriger Fragen und einer besonders lebhaften Abschlussdiskussion an.
Ein herzlicher Dank galtt Andreas Könings für diesen inspirierenden Blick in die Welt der Neurozentrierung. (e.B./de)
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