Unerwartete Begegnung mit Lamas - die Januarwanderung

Die LESE am Jahresbeginn,

sie wandert gemächlich dahin,

durch Stieldorfer Auen,

den Winter zu schauen,

denn Wandern macht immer noch Sinn.

( Heinz Contzen )

 

Natürlich hatten wir uns alle für das Neue Jahr auch etwas Neues vorgenommen. Gleichwohl wollten wir  aber nicht von bewährten Traditionen abrücken. Und so steht diesmal der unentbehrliche Wander-Limerick vo Heinz Contzen als Motto über dem Bericht über unsere Winter-Wanderung im Januar.

 

Diesmal bewegten wir uns auf der dem Rhein abgewandten Seite des Bergbereichs der Stadt Königswinter im Pleiser Hügelland. Wir erlebten bei leichtem Nieselregen und Wind die variantenreiche und mit leichten Steigungen versehene Landschaft rund um Stieldorf mit seinen Ortsteilen Stieldorf, Rauschendorf, Stieldorferhohn und Oelinghoven.

 

Das Landschaftsbild wird dabei auch durch Felder, Weiden und Bergkuppen geprägt. Immer wieder begegneten wir dabei mehreren Pferden und sogar einer Gruppe von Lamas, die neugierig Kontakt mit uns suchten.

 

 

Unsere Wanderung dauerte etwa drei Stunden. Sie begann und endete an der katholischen Kirche St. Margareta in Stieldorf, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts im neoromanischen Stil erbaut ist. Ihr weithin sichtbarer Turm stammt bereits aus dem 12. Jahrhundert. An verschiedenen Stationen genügten wir auch der LESE als anspruchsvoller Gesellschaft, indem wir gesellschaftliche und gemeindepolitische sowie auch geographische Aspekte anmerkten und erörterten.

 

Zum Ende unserer Wanderung ging es gemütlich durch das heimelige Lauterbachtal zurück nach Stieldorf. Entgegen der Ankündigung konnten wir das ursprünglich vorgesehene Lokal wegen des kurzfristig bekannt gewordenen Betriebsurlaubs nicht aufsuchen. Stattdessen freuten wir uns, im altbekannten Wirtshaus „ Dreizehn Linden“ in Niederholtdorf beim gemeinsamen Essen unser erstes Zusammensein im Neuen Jahr feiern können.

 

( Text und Fotos: Ferdinand Schäfer )