"Siebenschuss" und "Römerblick" - die Juliwanderung

"Siebenschuss" und "Römerblick" - die Juliwanderung

 

Zwei besondere Orte hatte die monatliche Wanderung der LESE durch den nördlichen Teil des Kottenforstes, in der Ville, kürzlich zum Ziel: Den „Siebenschuss“ und den „Römerblick“.  Fast 30 Wanderer freuten sich über den rund sechs Kilometer langen, „Lese-gerechten“ schattigen Waldweg.

 

Siebenschuss“ oder „Hasenstein“ sind volkstümliche Bezeichnungen für den Siebenschussstein im Kottenforst bei Buschhoven. Der Gedenkstein erinnert an einen Hasen, der der Sage nach sieben Schüssen von sieben Jägern im Zuge einer Parforcejagd im 19. Jahrhundert ausweichen konnte und den Jägern entkam. Der Hohn der Treiber war den Jägern sicher, und ein erster Gedenkstein an den flinken Hasen entstand bereits im Jahre 1888 als ein Unbekannter auf einen Grenzstein einen Hasen malte und damit das erste Erinnerungsobjekt schuf. Dieser Stein wurde im Volksmund bald „Sibbeschuss“ genannt, später ging der Name sogar als Flurbezeichnung „Am Siebenschuss“ in die amtliche Katasterkarte ein.

Der “Römerblick" ist ein lohnender Aussichtspunkt im Naturschutzgebiet Ville, in der Nähe von Buschhoven, der einen großartigen Blick über die weite Landschaft bietet.

Römerblick

Abgerundet wurde die Wanderung durch die Einkehr in das Restaurant des Golfclubs Schloss Miel mit seiner vorzüglichen Küche und mit Gesprächen in harmonischer Atmosphäre.

Abschließend dankten die Teilnehmer  Johanna und Detlef Linssen, die diesmal Planung und Organisation vertretungsweise übernommen hatten, für die gelungene Veranstaltung. (e.B./Fotos: Busse und Schäfer)