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Im Ahrtal zwischen Wiederaufbau und Weihnachtsstimmung - Die Jahresabschlusswanderung

 

 

Ahrweiler/Bad Neuenahr – Die traditionelle Jahresabschlusswanderung der Lese- und Erholungsgesellschaft führte 15 Teilnehmer in das Ahrtal, um den Stand des Wiederaufbaus in der Region nach der Flutkatastrophe von 2021 hautnah zu erleben.

Die Wanderung erstreckte sich über eine Strecke von neun Kilometern entlang des Ahr-Ufers zwischen Bad Neuenahr und Ahrweiler. Die Route begann im Kurpark und führte zunächst am wiedererrichteten Steigenberger Hotel vorbei. Die Wanderer überquerten die Ahr auf einer temporären Notbrücke – ein symbolisches Element für die anhaltende Aufbauarbeit in der Region.

Weiterging es durch den Kaiserin-Auguste-Viktoria-Park und anschließend durch die Wohngebiete der Ahrallee und Ortlerstraße. Vorbei am Friedhof von Ahrweiler erreichte die Gruppe schließlich durch das Ahrtor den historischen Ortskern.

Glühwein als Stimmungsgarant

Einer der Höhepunkt der Tour war die geplante Unterbrechung auf dem Marktplatz von Ahrweiler. Die Wanderer besuchten den dortigen Weihnachtsmarkt, wo der Genuss von Winzer-Glühwein und der Duft gebrannter Mandeln zur festlichen Stimmung beitrugen.

Anschließend traten die Teilnehmer, beflügelt durch den Glühwein, den Rückweg an, der sie zur Villa Sybilla führte. Nach einer weiteren Überquerung der Ahr beim Schulzentrum wanderten sie flussabwärts direkt zur Stätte des Abschlussessens.

Gelungener Saisonausklang

Dez Ahr

Die Stimmung unter den 15 Teilnehmern war trotz der beachtlichen Streckenlänge ausgezeichnet. Der Abschluss des Tages fand passend im Restaurant BILLAS NOVELLE – Restaurant Café & WINEBAR statt. Das köstliche Essen in festlichem, weihnachtlichen Ambiente wurde als würdiger Abschluss der diesjährigen Wandersaison gewertet.

Ein besonderer Dank ging an die Organisatoren Karin und Ferdinand Schäfer für die bewährte und tadellose Vorbereitung der Veranstaltung. Die Wandergruppe der LESE blickt nach dieser wieder gelungenen Wanderung äußerst zuversichtlich dem neuen Jahr entgegen. (e.B./Fotos:Linden, Schäfer)

 

238. Stiftungsfest auf der Godesburg - Lese- und Erholungsgesellschaft feiert traditionsgemäß

 

In festlichem Ambiente im Restaurant auf der Godesburg beging die Lese- und Erholungsgesellschaft von 1787 zu Bonn jetzt ihr diesjähriges Stiftungsfest. Der Abend bot neben einem beeindruckenden Blick auf das beleuchtete Bad Godesberg die Möglichkeit zum Rückblick auf über zwei Jahrhunderte Geschichte sowie musikalische und kulinarische Höhepunkte.

Der neue Vorsitzende, Klaus Meyer-Teschendorf, eröffnete die Feierlichkeiten und begrüßte über 50 Gäste, unter ihnen vier neue Mitglieder. Höhepunkt des Abends war die feierliche Verleihung der goldenen Ehrennadel der Gesellschaft an Otto Zickenheiner. Die LESE würdigte damit Zickenheiners hervorragende Verdienste um die Gesellschaft, insbesondere seine langjährige Organisation der beliebten traditionellen Neujahrskonzerte sowie die Leitung des Singekreises.

Der Abend bot in vielen Gesprächen Anlass zu einem Rückblick: Wie kam es zur Gründung der Gesellschaft, und wie konnte sie sich über einen so langen Zeitraum lebendig erhalten? Zurück in die Zeit der Aufklärung. Unter dem Protektorat des Kurfürsten Max Franz gründeten im Jahr 1787 zunächst 35 Bonner aus Hofstaat, Regierung, Verwaltung, Musik und Universität die Gesellschaft. Getragen von dem Gedanken, dass Bildung den Menschen glücklicher mache, arbeiteten sie an sich selbst und wirkten bildend auf ihre Mitmenschen ein. Dabei waren die ständischen Unterschiede der Zeit in der Lese aufgehoben. Mit dieser sozialemanzipatorischen Ausrichtung wurde die Gesellschaft, ähnlich wie andere deutsche Lesegesellschaften, zu einem Meilenstein in der Entwicklung des Parlamentarismus in Deutschland.

Im weiteren Verlauf des 19. Jahrhunderts wandelte sich die Lese von einer zunächst politischen zu einer kulturellen Vereinigung und fusionierte mit mehreren ähnlichen Bonner Gesellschaften. Impulse für einen starken Mitgliederzustrom gaben die wiedereröffnete Universität, das neue Königliche Oberbergamt sowie das Offizierskorps der preußischen Garnison. Bis zum Ersten Weltkrieg etablierte sich die Lese als die gesellschaftliche Institution der Stadt, was zahlreiche Protokolle, Berichte über Bälle und Rezensionen belegen. Auch der Zeitgeist spiegelte sich wider: Nach der Reichsgründung 1870/71 hielt ein patriotischer Akzent Einzug, wenngleich liberale Strömungen innerhalb der Gesellschaft bestehen blieben.

Nach 1918 sah sich die Lese oft als geistiger Widerpart der Besatzungsmacht. Während der NS-Zeit entfernte sich die Gesellschaft durch die Umstellung auf das Führerprinzip zwar am weitesten von ihrem Ursprung, sicherte dadurch jedoch ihr Fortbestehen. Nach 1945 profitierte die Lese von der Hauptstadtfunktion Bonns, gewann Mitglieder aus den Ministerien und profilierte sich erneut als betont kulturelle Vereinigung.

Unter großem Beifall fasste der Vorsitzende die historische Betrachtung zusammen: „In 230 Jahren haben sich Ziele und selbst gesetzte Aufgaben der Lese gewandelt, aber das Gefühl dazu zugehören, ein Mitglied dieser traditionsreichen Gesellschaft zu sein, hat über die Jahrhunderte und Generationen hinweg in Bonn etwas Identitätsstiftendes behalten.“

Harmonischer Ausklang

Neben den historischen Erinnerungen genossen die Gäste kulinarische Leckerbissen aus der Küche und edle Tropfen aus dem Keller der Godesburg. Musikalisch untermalt wurde der Abend durch den Romanisten und prämierten Musiker Prof. Dr. Helmut Jacobs, der die Gesellschaft mit schwungvollen Melodien und virtuosen Charakterstücken auf seinem Akkordeon erfreute.

Insgesamt setzte der Abend die lange Tradition stilvoller und harmonischer Stiftungsfeste in ansprechendem Ambiente und bei anregenden Gesprächen erfolgreich fort. (de/AI)Archiv)

LESE mit neuem Vorstand - Klaus Meyer - Teschendorf folgt auf Emil Schwippert

Dr. Klaus Meyer-Teschendorf ist neuer Vorsitzender der Lese – und Erholungs - Gesellschaft von 1787 Bonn. Er übernahm das Amt von Dr. Emil Schwippert, der sich nicht erneut zur Wahl gestellt hatte. Bei der diesjährige Mitgliederversammlung einer der ältesten Bürgergesellschaften der Stadt wurden jetzt die Weichen neu gestellt. So stand die Versammlung ganz im Zeichen des Dankes an den scheidenden Vorstand und des Aufbruchs in Richtung des großen Jubiläums im Jahr 2027.


Nach sieben Jahren Vorstandsarbeit, davon fünf als Vorsitzender, zog Dr. Emil Schwippert eine bilanzierende und zugleich ehrliche Schlussbetrachtung. Er verhehlte nicht, dass die quantitativen Ziele – der erhoffte „Turnaround“ bei den Mitgliederzahlen – nicht erreicht wurden. Die Zahl der Mitglieder sank von 122 im Jahr 2020 auf aktuell 103, was u.a. einen Rückgang des Beitragsaufkommens zur Folge hatte. Auch das steigende Durchschnittsalter machte sich bemerkbar, etwa durch kürzere Strecken bei den monatlichen Wanderungen.

Dennoch attestierte Schwippert dem Verein eine „gesunde Vitalität“. Dies habe sich vor allem in der inhaltlichen Arbeit gezeigt: Entgegen dem Trend zu reinen Krisenthemen bot das vergangene Jahr eine bunte Mischung an Vorträgen, von der „DDR-Reise Kohls 1988“ über Johanna Kinkel bis hin zu „Quo vadis Europa?“.


Der Veranstaltungsausschuss mit den "beiden Christels" (Pfletschinger und Spindler) an der Spitze leistete mit Weinreisen, Sommerfest und Museumsbesuchen großartige Arbeit, während die „Tische“ als Herzkammern der Gesellschaft weiterhin pulsierten.


Sein besonderer Dank galt seinen Weggefährten im Vorstand: Bernd Hoffmann, der als „tragende Säule“ und Initiator des Strategiepapiers wirkte, Wilhelm Kuper, der die Finanzen mit „preußischem Pflichtbewusstsein“ führte, und Gisela Zickenheiner, die als Garantin für ein positives Klima im Team stand. Auch Webmaster Dietrich Engel wurde für über zehn Jahre Pflege des Internetauftritts gewürdigt. Zum Abschluss verlas Schwippert noch symbolträchtig einen Text der KI „Gemini“ über das heutige Profil der LESE.

Der neue Vorstand

Die Versammlung wählte anschließend Dr. Klaus Meyer-Teschendorf zum neuen Vorsitzenden. Ihm zur Seite stehen Birgit Lüders als Stellvertreterin, Ferdinand Schäfer als neuer Schatzmeister und Dr. Heinz Otten als Schriftführer.

Der neue Vorsitzende und seine Stellvertreterin dankten dem scheidenden Team – zu dem auch Karin Schäfer gehörte, die bis April 2024 als Schatzmeisterin fungierte – mit Weinpräsenten für ihren Einsatz in schwierigen Zeiten. Die Überwindung der Folgen der Corona-Pandemie sei eine große Herausforderung gewesen, die der alte Vorstand hervorragend gemeistert habe, um die LESE als "unternehmungslustige Gesellschaft mit Niveau“ zu erhalten.

Ausblick: Auf dem Weg zur 240-Jahr-Feier

Der Blick des neuen Vorstands richtet sich nun fest auf das Jahr 2027. Dann feiert die LESE ihr 240-jähriges Bestehen. Unter dem Motto des stetigen Wandels möchte der Verein die Veränderungen Bonns in den letzten 40 Jahren – seit dem Umzug von Parlament und Regierung – reflektieren mit der Zielsetzung Bilanz zu ziehen und gezielt mit den Menschen, die im Zuge des Strukturwandels nach Bonn gezogen sind, ins Gespräch zu kommen. Angedacht sind neue Veranstaltungsreihen, eine Publikation und vielleicht sogar die Gründung eines neuen „Tisches“. Der neue Vorsitzende schloss mit einem Zitat von Heraklit, das für die Geschichte der LESE kaum passender sein könnte: „Nichts ist so beständig wie der Wandel!“.

Birgit Lüders/ES/de

 

 

Monatsvorschau Dezember 2025

Dezember 2025

1

Mo

49

2

Di

Juniorentisch 18:30 Uhr entfällt

3

Mi

4

Do

Stiftungsfest um 18 Uhr im Restaurant auf der Godesburg

5

Fr

6

Sa

Wandern 10 Uhr Parkplatz „Dahlienstraße“ beim Hotel Dorint,
53474 Bad Neuenahr   Erlebnistag an der Ahr

7

So

8

Mo

LESE-Schach 15:30 Uhr im Clubraum des LESE-Büros

Singekreis 17:30 Uhr im Clubraum des LESE-Büros

50

9

Di

Tisch’99 18 Uhr im Haus am Rhein

10

Mi

LESE-Bridge 14:30 Uhr
Mittwochs-Tisch 17 Uhr im Haus am Rhein

11

Do

12

Fr

13

Sa

14

So

15

Mo

51

16

Di

LESE im Gespräch 18:30 Uhr entfällt

17

Mi

Literaturkreis 17:30 Uhr, Clubraum der LESE, Adenaueralle 37

18

Do

19

Fr

20

Sa

21

So

22

Mo

52

23

Di

 

24

Mi

Heiligabend

25

Do

1. Weihnachtstag Pirandello Tisch entfällt

26

Fr

2. Weihnachtstag

27

Sa

28

So

29

Mo

1

30

Di

31

Mi

Silvester

Erlebnistag an der Ahr – unsere Dezember- Wanderung

 

 


Liebe Wanderfreundinnen und -freunde der LESE,


im letzten Monat waren wir im herbstlich geschmückten Rheinbacher Wald südwestlich von Rheinbach mit den sich schlängelnden Bächen unterwegs.


Dieses Mal finden wir uns im Ahrtal ein und erleben den Stand des Wiederaufbaus nach der verheerenden Flut im Jahr 2021 am Ahr-Ufer zwischen den Ortsteilen Bad Neuenahr und Ahrweiler. Wir unterbrechen unsere Wanderung mit dem Besuch des Weihnachtsmarktes in Ahrweiler und dem Genuss von Winzer-Glühwein.


Beschwingt durchqueren wir dann zunächst den Kurpark. Auf der Höhe des wiedererrichten Steigenberger Hotels wandern auf einer Notbrücke die Ahr, dann Fluss aufwärts zunächst vorbei an den Häusern aus der Jahrhundertwende, die vorwiegend auf Kur- und Erholungssuchende ausgerichtet sind. Sodann durchqueren wir den Kaiserin-Auguste-Viktoria-Park und laufen weiter über die Ahrallee und die Ortlerstraße mit ihren überwiegend eigengenutzten Wohnhäusern. Vorbei am Friedhof von Ahrweiler erreichen wir schließlich das Ahrtor und gehen durch die Ahrhutstraße zum Marktplatz mit seinem Weihnachtsmarkt. Wir genießen dort den Glühwein und den Duft gebrannter Mandeln und machen uns rechtzeitig um etwa 12:00 Uhr wieder auf den Rückweg zur Villa Sybilla. Auf der Höhe des Schulzentrums überqueren wir dann erneut die Ahr und wandern weiter Flussabwärts direkt zum Ort unseres diesjährigen Abschlussessens.


Für den Hinweg sind wir etwa vier Kilometer und für den Rückweg etwa drei Kilometer auf sehr ebenen und auch trockenen Wegen unterwegs.


Wir treffen uns am


Samstag, dem 06.12.2025, um 10:00 Uhr

auf dem Parkplatz „Dahlienstraße“, (beim Hotel Dorint) 

in 53474 Bad Neuenahr (gebührenpflichtig).


Zu unserem gemeinsamen Abschlussessen um 13:00 Uhr sind wir in der „Villa Sibilla –Premium-Residenz“, Oberstraße 21 | Am Kurpark, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel.: 02641 915 0 angemeldet. Nach seinen eigenen Angaben bietet das zugehörige Restaurant BILLAS NOVELLE – Restaurant Café & WINEBAR in angenehmer Atmosphäre innovative und bodenständige Speisen an. Auch die angegliederte Weinlounge trägt zu einem gemütlichen Essen bei.


Gäste sind – wie immer - herzlich willkommen. (Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)

 

Karin und Ferdinand Schäfer

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Veranstaltungen

  • Donnerstag, 4. Dezember 2025, 18:00 Uhr, Restaurant auf der Godesburg, Stiftungsfest
  • Samstag, 06. Dezember 2025, 10:00 Uhr, Parkplatz „Dahlienstraße“, (beim Hotel Dorint) 53474 Bad Neuenahr (gebührenpflichtig), Dezemberwanderung
  • Monatsvorschau Dezember 2025

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