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Jetzt online im Mitgliederbereich : Das Protokoll der ordentlichen Mitgliederversammlung 2025

 

Liebe Mitglieder der LESE;

im Mitgliederbereich finden Sie das Protokoll der ordentlichen Mitgliederversammlung. Melden Sie sich bitte dazu im geschützten Bereich an, um zu dem Text zu gelangen.

„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ - Neujahrskonzert zum Jahresauftakt der LESE

 

 

Rund 80 Mitglieder und Freunde der Lese- und Erholungsgesellschaft versammelten sich am vergangenen Sonntag im Haus der Evangelischen Kirche, um das neue Jahr mit dem traditionellen Neujahrskonzert zu begrüßen. Der Ort wählte dabei eine Brücke zwischen Gestern und Heute: An der heutigen Adenauerallee stand einst das repräsentative Gesellschaftshaus der LESE, das 1944 zerstört wurde.

Ein Dialog der Instrumente und Epochen

 

Künstler

Im Zentrum der Matinee stand die beeindruckende musikalische Darbietung von Sofia von Freydorf (Violoncello) und Anna Karapetyan (Klavier). Mit einem anspruchsvollen Programm aus Werken von Robert Schumann, Ludwig van Beethoven, Sergej Rachmaninow und Dimitri Schostakowitsch entführten die Künstlerinnen das Publikum in vielfältige Klangwelten.

Besondere Aufmerksamkeit erregte das Instrument der Cellistin: Sofia von Freydorf spielte auf einem kostbaren alten Wiener Cello. Dessen warmer, charaktervoller Klang verlieh den Stücken eine außergewöhnliche Tiefe und historische Authentizität. Im harmonischen Zusammenspiel mit Anna Karapetyans brillantem und einfühlsamem Klavierspiel entstand eine Atmosphäre, die den „Zauber des Anfangs“ für alle Gäste unmittelbar spürbar machte.

Zwischen Tradition und Aufbruch

Die stellvertretende Vorsitzende Birgit Lüders knüpfte in ihrer Begrüßung an Hermann Hesses berühmte Zeilen aus dem Gedicht „Stufen“ an. Sie reflektierte kritisch über den bewegten Jahresbeginn 2026 und betonte die Bedeutung der LESE als Ort der menschlichen Begegnung und des liberalen Diskurses – ein Zweck, der auch nach 238 Jahren Vereinsgeschichte aktueller denn je sei.

Ein besonderer Dank galt dem frisch ernannten Ehrenmitglied Dr. Otto Zickenheiner, der das Konzert organisiert hatte und für seine großen Verdienste um die Musikförderung innerhalb der Gesellschaft gewürdigt wurde.

Neuigkeiten aus der Gesellschaft

Neben der Musik standen auch personelle und organisatorische Veränderungen im Fokus:

  • Neuer Vorstand: Der im November gewählte Vorstand mit Dr. Klaus Meyer-Teschendorf (Vorsitzender), Birgit Lüders (Stellvertreterin), Ferdinand Schäfer (Schatzmeister) und Dr. Heinz Otten (Schriftführer) führt die Geschicke der Gesellschaft.

Neue Mitglieder: Mit Rita Crynen, Dagmar Kaysers und Prof. Hermann Rösch (v,re., li, Birgit Lüders) konnten bereits die ersten neuen Mitglieder des Jahres 2026 begrüßt werden.

Neu

 

 

  • Gastronomie: Da das Stammlokal „Haus am Rhein“ zum 1. Februar den Besitzer wechselt, wird der Vorstand zeitnah Gespräche führen, um die Fortführung der beliebten Tisch-Treffen sicherzustellen.

Ausblick auf das Programm im Jahr 2026

Das kommende Halbjahr verspricht ein reichhaltiges Angebot an Kultur und Geselligkeit:

  • 30. Januar: Führung durch die Ausstellung „Schöne neue Arbeitswelt“ im LVR-Landesmuseum.

  • 04. März: Vortrag über „Geheimes Wissen über Schmerzen“ von Andreas Könings.

  • 15. April: Prof. Helmut Jacobs referiert über das „Goldene Zeitalter Spaniens“.

  • 08. Mai: Besichtigung des Posttowers.

  • 15.–18. Juni: LESE-Weinreise an die Nahe, den Rheingau und Rheinhessen.

Zudem richtet sich der Blick bereits in die fernere Zukunft: Eine Projektgruppe beginnt in Kürze mit der Planung für das große 240-jährige Jubiläum im Jahr 2027. Die gelungene Matinee endete mit angeregten Gesprächen im Foyer – ein hoffnungsvoller Start in ein ereignisreiches Vereinsjahr. (e.B./de/GE; Fotos: Karin Schäfer)


 

Berichtigung und Ergänzung zum Neujahrskonzert

Leider ist es bei der Vorstellung der Cellistin Sofia von Freydorf zu einer Verwechslung gekommen. Wir bitten um Entschuldigung. Hier kommt die - etwas ausführlichere - Berichtigung. (de) 

Sofia von Freydorf wurde 1995 in Stockholm geboren und ist in Bonn aufgewachsen. Ihren ersten Unterricht erhielt sie bei Alexander Oratovski und setzte diesen später bei Barbara Varsanyi fort. Sie erhielt elf erste Preise bei dem Wettbewerb „Jugend musiziert“ und den ersten Preis bei dem Karel Kunc Wettbewerb. 

Sie studierte an der Musikhochschule Carl Maria von Weber in Dresden bei Ramón Jaffé, die Schwerpunkte des Studiums lagen in der Kammermusik und der Neuen Musik. Wichtige Impulse erhielt sie auf Meisterkursen und Zusammenarbeit mit Alfred Brendel, Peter Bruns, Wolfgang Böttcher, Natalia Gutman und Gustav Rivinius.

Während ihres Studiums war sie Mitglied des European Youth Orchester, sowie des Gustav Mahler Jugendorchesters. Die Tourneen mit diesen Orchestern führten sie in bedeutende Konzertsäle der Welt, u.a. zu den BBC Proms und den Salzburger Festspielen. Nach ihrem Studium spielte sie zwei Jahre als Akademistin in der Dresdner Philharmonie.

Von 2019 bis 2022 war sie in der Akademie der Sächsischen Staatskapelle Dresden und erhielt Unterricht bei Norbert Anger. Danach spielte sie im Zeitvertrag an der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und im Trial an der English National Opera London.

Ab der Spielzeit 2023/2024 ist sie als stellvertretende Solocellistin der Mecklenburgischen Staatskapelle Schwerin zu hören. 

Sofia nimmt regelmäßig an Festivals der Kammermusik teil, u.a, beim Gustav Mahler Festival, dem Davos Festival und dem Kammermusikfest Hopfgarten.

Diese Begegnungen inspirierten sie zur Gründung des „Young Artists Festival Bonn“, das unter der Schirmherrschaft Alfred Brendels steht.

 

„Schöne neue Arbeitswelt. Traum und Trauma der Moderne“ - LESE besucht Rheinisches Landesmuseum

 

 

Liebe Mitglieder und LESE-Freundinnen und -Freunde, 

mit den besten Wünschen für ein frohes und gesundes Neues Jahr laden wir Sie herzlich ein zu einem Besuch der Ausstellung 

„Schöne neue Arbeitswelt. Traum und Trauma der Moderne“ 

 im  LVR-Landesmuseum Bonn  Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn 

am Freitag, den 30.01.2026, 11:00 Uhr.  

Die Zukunft der Arbeit ist nicht nur heute ein leidenschaftlich und kontrovers diskutiertes Thema. Auch im frühen 20. Jahrhundert riefen Industrialisierung und Modernisierung nahezu aller Lebensbereiche ähnlich tiefgreifende Veränderungen hervor wie heute. Diese Umbrüche der Arbeitswelt fanden einen Widerhall in der Kunst, dessen

Intensität historisch einzigartig ist, und die der heutigen Diskussion eine besondere Tiefenschärfe gibt. Ikonen der Neuen Sachlichkeit wie Leo Breuers „Kohlenmann“ von 1931 treten in den Dialog mit Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern wie Otto Dix, Conrad Felixmüller, Hannah Höch und Franz Wilhelm Seiwert. 

Im Anschluss an den Besuch der Ausstellung besteht die Möglichkeit, im Restaurant „DelikArt“ des LVR-Landesmuseums einzukehren. 

Eintritt und Führung kosten bei 20 Teilnehmenden 12 Euro. Die Führung dauert 90 Minuten. Wir treffen uns um 10:45 Uhr im LVR – Landesmuseum.

Birgit Lüders

(für den Veranstaltungsausschuss)

 

Bitte melden Sie sich bis Dienstag, den 20.01.2026 im Sekretariat der LESE bei Frau Moser an.

Di., Do. 09:00 – 16:00 Uhr
Telefon: 0228 / 22 42 90
Telefax: 0228 / 28 98 48 2
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Das LVR-LandesMuseum verfügt über ein Parkhaus (nicht barrierefrei) mit 70

Stellplätzen. Museumsgäste zahlen eine ermäßigte Gebühr.

„Wenn ihr auf Happy Ends steht, legt ihr das hier lieber weg“ - LESE sponsert Lesung im Beethoven - Gymnasium

 

Seit vielen Jahren unterstützt die LESE das Lesefest "Käpt´n Book" der Stadt Bonn, indem sie Lesungen von Jugendbuchautoren an Schulen finanziert und organisiert, so auch im Jahr 2025.  Jetzt erreichte uns ein Bericht, in dem  Sarim Chung und Greta Friedrich aus der Klasse 8a des Beethoven - Gymnasiums ihre Eindrücke von einer dortigen  Lesung wiedergeben.Diesen Beitrag  veröffentlichen wir mit Genehmigung der Autorinnen und des Beethoven - Gymnasiums.

 

"Im November 2025 konnte dank der Unterstützung der Bonner Lese- und Erholungsgesellschaft von 1787 auch in diesem Jahr wieder eine Lesung in unserer Aula für die Jahrgangsstufen 8 und 9 im Rahmen des Rheinischen Lesefestes „Käpt´n Book“ stattfinden. Zu Gast war die Jugendbuchautorin Eva Rottmann.

Sie leitete die Klassen durch eine Umfrage, wer heutzutage eigentlich noch gern lese, in ihr Thema ein. Außer ihrem 2024 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Roman „Kurz vor dem Rand“ stellte sie ihr Buch „Mats & Milad“ vor, welches von Liebe und Rassismus handelt, sowie ihren Kurzgeschichtenband „Fucking fucking schön“, der aus verschiedenen Perspektiven das ‚erste Mal‘ thematisiert. Sie betonte, auch als Mutter, wie wichtig und spannend erste Male im Leben seien und dass vor allem viel zu wenig darüber gesprochen werde.

Eva Rottmann las sehr lebhaft vor und stellte oft Zwischenfragen an das Publikum, z. B. vor spannenden Passagen, um den Vortrag interaktiver zu gestalten. Der Roman „Kurz vor dem Rand“, aus welchem sie den Klassen vorlas, thematisiert ein Mädchen namens Arielle, „Ari“ genannt, das sich in einen Jungen namens Tom verliebt, was sich erst einmal sehr klischeehaft und wenig interessant anhören könnte. Nachdem man allerdings einige Einblicke in die Romanhandlung erhalten hatte, merkte man schnell, dass es sich bei dem Roman um mehr als nur um die Erzählung einer ‚klassischen‘ Teenager-Liebesgeschichte handelt, sondern tiefgreifendere Themen vorkommen wie Alkoholmissbrauch und Traumatisierungen im jungen Alter. Die Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, über solche ernsthaften Themen zu sprechen und sie nicht zu tabuisieren. Solche Themen sind nicht immer schön und leicht zu lesen. So zitiert sie auch ihre Hauptfigur Ari mit den Worten: „Wenn ihr auf Happy Ends steht, legt ihr das hier lieber weg und geht euch ein Eis kaufen.“ Das Leben hält eben leider nicht nur Happy Ends bereit. Wie die Geschichte ausgeht, erzählte Eva Rottmann nicht, damit noch eine Spannung besteht und die Entwicklung der Geschichte nicht vorweggenommen ist.

Am Schluss der Lesung gab sie den Schüler:innen noch die Gelegenheit, Fragen zu stellen, sowohl über ihre Romane als auch über ihre Inspiration oder ihr Leben als Autorin. Alle Fragen versuchte sie so gut wie möglich zu beantworten. Und wir können, auch nach Austausch mit anderen Mitschüler:innen im Anschluss an die Lesung, sagen: Dies ist ihr auch sehr gut gelungen! Für die Schüler:innen des Beethoven-Gymnasiums war dies eine gute Erfahrung und eine Möglichkeit, neue Romane und Themen in Geschichten zu entdecken – und zu erleben, dass hinter solchen Geschichten immer Menschen mit ihren persönlichen Erfahrungen stehen. Auch die begleitenden Deutschlehrkräfte, Herr Dierker, Herr Goßner und Herr Schmitz, waren von dieser Lesung, die schon seit vielen Jahren Tradition am Beethoven-Gymnasium für die Mittelstufenklassen ist, wieder sehr begeistert und tauschten sich im folgenden Deutschunterricht mit ihren Schüler:innen nochmals intensiv über diese Erfahrung aus. Herzlichen Dank an Frau Wienecke für die Organisation der Lesung und alle, die diese Lesung für uns ermöglicht haben, natürlich ganz besonders an Eva Rottmann selbst!"

 

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Veranstaltungen

  • Sonntag, 11. Januar 2026, 11:00 Uhr; Großer Saal im Haus der Evangelischen Kirche, Adenauerallee 37; Neujahrskonzert
  • Freiteg, 30. Januar; „Schöne neue Arbeitswelt. Traum und Trauma der Moderne“, LVR-Landesmuseum Bonn, Colmantstraße 14-16, 53115 Bonn
  • 15.-18.06.2026; Zu Besuch in drei Weinbauregionen; 3.Weinreise der LESE
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